Ein Interessent ist in Mendato eine Firma oder Person, die noch kein Kunde ist: eine Anfrage über die Webseite, ein Kontakt von der Messe oder eine Empfehlung. Du erfasst ihn mit Ansprechpartnern und den Objekten, um die es geht, und hast damit alles beisammen, um zu kalkulieren und ein Angebot zu schreiben. Deine Kundenliste bleibt sauber, bis wirklich ein Auftrag daraus wird.
📍 Wo? → Mendato Vertrieb > Interessenten
Interessent anlegen
Klicke in der Liste oben rechts auf Neuer Interessent.
Wähle den Typ: Firma oder Person. Bei einer Firma ist der Firmenname Pflicht, bei einer Person Anrede und Nachname.
Ergänze, was du schon weißt: E-Mail, Telefon, Webseite, Adresse und Land.
Trage unter Quelle ein, woher die Anfrage kommt, zum Beispiel „Webseite" oder „Empfehlung". Das Feld ist frei beschreibbar und erscheint später als Spalte in der Liste.
Füge bei Firmen über Ansprechpartner hinzufügen deine Kontaktpersonen ein. Der als Standard-Ansprechpartner markierte Kontakt wird später beim Angebot vorbelegt.
Klicke auf Speichern. Du landest direkt auf der Detailseite des Interessenten.
Jeder Interessent bekommt automatisch eine fortlaufende Nummer, nach der du die Liste sortieren kannst.
💡 Tipp: In jedem Auswahlfeld für Interessenten, etwa im Kalkulations-Editor oder im Angebot, kannst du einen neuen Interessenten auch direkt anlegen, ohne die Seite zu verlassen. Der eingetippte Suchtext wird dabei als Name übernommen.
Die Detailseite
Auf der Detailseite siehst du oben den Namen mit Status-Tag und darunter mehrere Karten:
Stammdaten: Typ, Kontaktdaten, Adresse, Quelle und Erstelldatum. Leere Felder werden ausgeblendet.
Ansprechpartner: Kontakte mit Funktion, E-Mail und Telefon. Über Hinzufügen ergänzt du weitere.
Notiz: Freitext, etwa Gesprächsnotizen oder Besonderheiten aus der Besichtigung.
Objekte: Die Gebäude oder Standorte, für die der Interessent ein Angebot möchte (siehe unten).
Kalkulationen und Angebote: Zwei Tabs mit allem, was du für diesen Interessenten bereits erstellt hast. Über Hinzufügen startest du direkt eine neue Kalkulation oder ein neues Angebot.
Objekte und Raumbuch erfassen
Für eine Kalkulation brauchst du das Objekt und seine Räume. Beides pflegst du direkt am Interessenten:
Klicke in der Karte Objekte auf Hinzufügen und vergib einen Namen. Objekttyp, Adresse und Notiz sind optional. Der Objekttyp lohnt sich trotzdem, denn er liefert in der Kalkulation passende Leistungswert-Vorschläge.
Öffne das Objekt per Klick auf die Zeile. In der Karte Raumbuch legst du über Hinzufügen die Räume an: Name, Gebäude, Etage, Raumtyp, Bodenbelag und Größe in m².
Starte die Kalkulation direkt aus dem Objekt über Kalkulation erstellen. Interessent und Objekt sind dann bereits verknüpft und die Räume lassen sich mit einem Klick übernehmen.
Raumtypen und Bodenbeläge kommen aus der Raumplanung in den Stammdaten. → Raumplanung: Raumtypen, Bodenbeläge und Leistungswerte pflegen
Status: Offen, Verloren, Umgewandelt
Ein Interessent ist so lange Offen, bis du ihn abschließt. Es gibt zwei Wege:
Als verloren markieren: Über Aktionen > Als verloren markieren (auch im Kontextmenü der Liste). Im Dialog kannst du optional einen Grund festhalten, etwa „Preis" oder „Wettbewerber". Der Grund erscheint danach im Hinweis auf der Detailseite.
In Kunde umwandeln: Bei einer Zusage. Daraus entsteht ein Kunde mit den ausgewählten Objekten. → Interessent in einen Kunden umwandeln
Einen verlorenen Interessenten kannst du jederzeit über Wieder öffnen zurückholen, zum Beispiel wenn er sich ein halbes Jahr später erneut meldet. Ergebnis und Grund werden dabei zurückgesetzt. Umgewandelte Interessenten bleiben zur Nachvollziehbarkeit gesperrt; du arbeitest ab dann am Kunden weiter.
In der Liste filterst du über das Feld Status nach „Offen", „Umgewandelt" oder „Verloren" und findest Interessenten über die Suche nach Name oder Nummer.
Interessent löschen
Über Aktionen > Löschen entfernst du einen Interessenten endgültig. Dabei werden auch seine Ansprechpartner und Objekte gelöscht. Für Anfragen, die nicht zum Auftrag geführt haben, ist Als verloren markieren meist die bessere Wahl: Du behältst die Historie und kannst später auswerten, woran es lag.
