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DATEV-Konto und Erlöskonto in Stammdaten pflegen

DATEV-Konto an Kunden, Lieferanten und Subunternehmern sowie Erlöskonto an Leistungen und Material hinterlegen.

Verfasst von Philipp Geimer

Wenn Du Mendato für den DATEV-Export verwendest, kannst Du an wichtigen Stammdaten eigene DATEV-Konten hinterlegen. Damit landen Forderungen, Verbindlichkeiten und Erlöse beim Export automatisch auf den richtigen Konten in Deiner Buchhaltung. Dieser Artikel zeigt Dir, wo Du welche Konten pflegen kannst.

💡 Wann brauchst Du das? Nur, wenn Du DATEV (oder eine kompatible Buchhaltungssoftware) nutzt und Buchungen pro Geschäftspartner bzw. pro Erlösart auf eigene Konten verbuchen willst. Lässt Du die Felder leer, verwendet Mendato beim Export jeweils das hinterlegte Standardkonto.


Überblick

Stammdatum

Feld

Bedeutung in DATEV

Beispielwert

Kunde

DATEV-Konto

Debitor

10001

Lieferant

DATEV-Konto

Kreditor

70001

Subunternehmer

DATEV-Konto

Kreditor

70001

Leistung

Erlöskonto

Sachkonto (Erlös)

8400

Material

Erlöskonto

Sachkonto (Erlös)

8400


DATEV-Konto bei Kunden (Debitorennummer)

📍 Buchhaltung > Kunden > Kunde öffnen > Bearbeiten – im Abschnitt Abrechnung.

Trage hier die Debitorennummer aus DATEV ein (z. B. 10001). Beim Export von Rechnungen wird diese Nummer als Gegenkonto für die Forderung verwendet. Ist das Feld leer, nutzt Mendato das in den DATEV-Einstellungen hinterlegte Standard-Debitorenkonto.


DATEV-Konto bei Lieferanten (Kreditorennummer)

📍 Buchhaltung > Lieferanten > Lieferant öffnen > Bearbeiten – direkt nach den Steuerangaben.

Trage hier die Kreditorennummer des Lieferanten in DATEV ein (z. B. 70001). Beim Export von Belegen (Eingangsrechnungen, Gutschriften) wird die Verbindlichkeit auf dieses Konto gebucht. Bleibt das Feld leer, greift Dein Standard-Kreditorenkonto.


DATEV-Konto bei Subunternehmern

📍 Stammdaten > Subunternehmer > Subunternehmer öffnen > Bearbeiten – direkt nach den Steuerangaben.

Subunternehmer werden in DATEV ebenfalls als Kreditoren geführt. Hinterlege die Kreditorennummer des Subunternehmers (z. B. 70001), damit Gutschriften beim Export auf das richtige Konto laufen. Ohne Eintrag wird das Standard-Kreditorenkonto verwendet.


Erlöskonto bei Leistungen

📍 Stammdaten > Leistungen > Leistung öffnen > Bearbeiten – im Bereich Verkaufsinformationen, direkt nach dem Steuersatz.

Trage hier das DATEV-Sachkonto ein, auf dem Erlöse aus dieser Leistung gebucht werden sollen (z. B. 8400 für Erlöse 19 % USt nach SKR03). So lassen sich z. B. Reinigungs-, Hausmeister- und Wartungsleistungen sauber auf eigene Erlöskonten trennen.

Bleibt das Feld leer, wird beim Export das in den DATEV-Einstellungen hinterlegte Standard-Erlöskonto verwendet.


Erlöskonto bei Material

📍 Stammdaten > Material > Material öffnen > Bearbeiten – im Bereich Verkaufsinformationen, direkt nach dem Steuersatz.

Funktioniert analog zur Leistung: Hinterlege das gewünschte Erlöskonto für das Material (z. B. 8400). Damit kannst Du z. B. Verbrauchsmaterialien gegen Reinigungs- oder Servicedienstleistungen abgrenzen.


So werden die Konten beim Export verwendet

  • Beim Rechnungs- bzw. Gutschriftexport nutzt Mendato das DATEV-Konto des jeweiligen Kunden, Lieferanten oder Subunternehmers als Personenkonto.

  • Jede Position einer Rechnung wird gegen das Erlöskonto der zugehörigen Leistung bzw. des Materials gebucht. Hat die Position kein eigenes Erlöskonto, greift das Standardkonto aus den DATEV-Einstellungen.

  • Du musst nicht alle Stammdaten auf einmal pflegen – fang z. B. mit den umsatzstärksten Kunden und Hauptleistungen an. Alle anderen laufen weiter über die Standardkonten.

  • Ist eine Position einer bereits abgeschlossenen Rechnung, Gutschrift oder eines Angebots mit der falschen Leistung oder dem falschen Material verknüpft, kannst Du die Verknüpfung – und damit auch das Erlöskonto – nachträglich anpassen, ohne eine neue Rechnung auszustellen. Siehe: Leistung oder Material in Positionen nachträglich verknüpfen.


Weiterführend

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